Der Messritus nach dem Missale Johannes’ XXIII. bezeichnet in der katholischen Liturgie die Form der Liturgie, wie sie im Anschluss an das Konzil von Trient festgelegt und vom größten Teil der lateinischen Kirche bis zu der Liturgiereform gefeiert wurde, die Paul VI. Ende der 1960er-Jahre im Zusammenhang mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil durchführte. In seinem Motu proprio Summorum Pontificum vom Juli 2007 erlaubte Papst Benedikt XVI., die Feier dieser Form der Liturgie beizubehalten. Papst Johannes XXIII. hatte daran Änderungen vorgenommen.