Es ist eines der gelungensten Werke der Gotik des 13. Jahrhunderts. Der Künstler steht auf dem Höhepunkt seiner Kunst. Man findet hier die Eleganz und die Reinheit des Chors wieder. Die Proportionen sind ebenso bemerkenswert. Die fünf Kapellen des Kapellenkranzes entfalten sich harmonisch um die Apsis, rhythmisiert durch das Bündel zweifach gestaffelter Strebebögen.
Zahlreiche Statuen beleben den Laufgang am Dachansatz, darunter die Schutzpatrone der Kathedrale, während reizende vollplastische Gesichter die Fenster der Kapellen schmücken.
Ein äußerst raffiniertes Dekorationsprogramm erinnert an das der Sainte-Chapelle, eines wahren Goldschmiedeschreins.
Parallel zur Restaurierung des Chors hat das gesamte Chorhaupt den Glanz seines ursprünglichen Steins wiedererlangt.