Die Westfassade bietet einen eindrucksvollen Querschnitt durch vier Jahrhunderte Architektur (Mitte des 12. bis Mitte des 16. Jahrhunderts).
Ein reicher Flamboyant-Schmuck überzieht die gesamte Fassade wie eine prachtvolle Spitze aus Stein.
Die Türme sind im italienischen Stil bekrönt.
Der Nordturm (1507) von Martin François gilt als eines der allerersten Werke der Renaissance im Sakralbau Frankreichs. Er beherbergt die „Königstreppe“ von Pierre de Valence, eine wahre architektonische Meisterleistung.
1547 wurde der Südturm von Pierre Gadier vollendet.
Die drei Portale inspirierten Jean Fouquet zu seinem „Goldenen Tempel von Jerusalem“. Sie waren einst mit rund dreißig Statuen von Bischöfen und Heiligen geschmückt, die in den Religionskriegen und während der Revolution zerstört wurden.